Villa Romenthal, unteres Geschoss. Zustand 1994 bei Kauf.
Hier überwinterten früher die Pflanzen.
Im Stil der 70er Jahre wurde dieser Raum ohne jedes Formgefühl mit gemusterten Fliesen, offenem Kamin und dreiflügeliger Terrassentür (Mahagoni) kleinbürgerlich verändert. Das ganze Geschoss war verrottet, bei Regen floß Wasser durch das Gebäude. |
Villa Romenthal nach der Restaurierung. Links früherer Raum für die Pflanzen im Winter, rechts Gewölberaum im unteren Geschoss.
Nach Abbruch der Wand zum Gewölberaum entstand ein großzügiger, sonnendurchfluteter Raum.
Für den freien Seeblick wurden die Fenster nach unten durch Aussägen des Betons vergrößert und rekonstruierte Fenster eingebaut. Die dreiflügelige Mahagonitür unterhalb des Glashauses wurde durch zwei zweiflügelige, die alte Fenstersituation respektierende, d.h. unten in Holz ausgeführte Terrassentüren ersetzt. Sie bilden jetzt den Zugang zum Park.
Das Gebäude wurde rundherum bis Unterkante Fundamente aufgegraben, die Außenwände mit besten Materialien vertikal gegen Feuchtigkeit isoliert und gut dimensioniert wärmegedämmt. Die Setzrisse der Außenwände wurden vorher mit Kunstharzinjektagen verpresst. Dann wurde eine Drainage eingebaut und mit Rollkies aufgefüllt.
Gleiche Isolierung und Wärmedämmung wurde beim Kellerboden durchgeführt. Darauf wurde eine Fußbodenheizung eingebaut, die wegen der zusätzlichen Röhrenradiatoren sehr niedrig gefahren werden kann und ein gleichmäßiges, angenehmes Raumklima schafft. Darüber wurden auf Trittschalldämmplatten Zementestrich und Fischgrätparkett in Eiche Vollholz eingebaut. |