Villa Romenthal gegen Ende der Restaurierungsarbeiten. Westseite im Schatten, Südseite hell.
Zu diesem Zeitpunkt waren die entscheidenden Arbeiten ausgeführt: Fundamente, Mauerwerk und Holzbalkendecken waren saniert, die Haustechnik komplett erneuert, Fenster, Türen, Außenputz, Balkone, Dach, Kamine rekonstruiert. Lediglich der Einbau der Gauben, die Dachdeckerarbeiten und Malerarbeiten mußten zu Ende geführt und das Gerüst abgebaut werden.
Die sechs Rundgauben wurden wegen des Dachausbaus im Baustil der Zeit hinzugefügt; hier wird gerade eine Gaube mit dem Kran auf das Dach gehoben. Das Dach erhielt neue Bretterschalung, dampfdiffusionsoffene Dachbahn und Biberschwanzziegel in Ton.
Die hochwertige Wärmedämmung wurde zwischen den Sparren eingebaut; eine Außendämmung hätte die Dachform verändert.
Die starken Außenmauern hätten nach der geltenden Wärmeschutzverordnung einen normalen Putz zugelassen; aus Umweltgründen habe ich mich zusätzlich für mineralischen Wärmedämmputz entschieden. |
Villa Romenthal nach der Restaurierung. Westseite im Schatten, Südseite hell. Links Garagenneubau, fünf Garagen, mit Walmdach als Ausbaureserve.
In diesen beiden Fassaden wird der italienische Charakter der Villa besonders deutlich. Letztlich beruht er auf der ganz Europa bis in die Vereinigten Staaten beeinflussenden Baukunst des Italieners Andrea Palladio (1508 bis 1580). Palladio hat die Symmetrie als beherrschendes Prinzip der Fassadengestaltung in bewunderungswertem Variationsreichtum bis zur Perfektion entwickelt. Symmetrie und Variation sind in den Fassaden der Villa sichtbar.
Zufahrt mit antikem Straßenpflaster (Katzenköpfe Granit). |